Nepomuzeni-Spital (Sache\N)

 

Grunddaten

ThesaurusSache
BezeichnungNepomuzeni-Spital
BeschreibungKardinal Graf Kolonitsch kaufte 1724 ein Haus auf dem ehemaligen "Kielmannseggschen Gründen" und richtete im dort bereits erbauten Palais eine Versorgungsanstalt für Bedürftige, die bisher in Gumpendorf untergebracht gewesen waren, ein. Die dazugehörige Kapelle wurde nach Johannes von Nepomuk benannt, was dazu beitrug, daß dieses Versorgungshaus vielfach als "Nepomuceni-Spital" bezeichnet wurde. Mit der verstärkten Pflege des Armen- und Krankenwesens durch Joseph II. trat auch für diese Anstalt eine Wende ein. Die Pfleglinge wurden in das neue Bürgerversorgungshaus umgesiedelt, und nachdem man 1785 das Haus durch Baumeister Gerl hatte einheitlich renovieren und umgestalten lassen, wurde es 1787 als k. k. Invalidenhaus in Verwendung genommen. Das Gebäude barg eine Reihe von Kunstschätzen, unter anderem ein Gemälde von Peter Krafft ("Schlacht von Aspern") sowie ein Relief von Raphael Donner. Die Kapelle war durch die baulichen Veränderungen nun als offizielle Invalidenhauskapelle in die Anstalt einbezogen worden. Mit der Begründung des Versorgungsheimes in Lainz war das Nepomuzeni-Spital unnötig geworden und wurde demoliert. (laut: http://www.ki3.at/bezirksinfo_ge_bau_24.htm)
Quelle
 

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