CA 4.0.712 Korrekte Adressierung der Universität als Landesmitglied und Verlassenschaftsabhandlungen, 1651.01.16-1795.03.28 (Akt)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:CA 4.0.712
Signatur Archivplan:CA 4.0.712
Titel:Korrekte Adressierung der Universität als Landesmitglied und Verlassenschaftsabhandlungen
Entstehungszeitraum:16.01.1651 - 28.03.1795
Schachtelnummer:173
Frühere Signaturen:Fasc. IV, Lit. C, Nr. 29
Vorhanden:Ja

Angaben zum Umfang

Umfang:11 fol
Archivalienart:Akt/Dokument

Angaben zum Kontext

Ort:Wien

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Die Nö. Landesregierung sendet im Namen der drei oberen Landstände von Österreich unter der Enns dem Rektor und Konsistorium der Universität Wien ein Schreiben, in dem auf den Sekretär der Nö. Landesregierung Dr.iur. Johann Leopolde, der die Vormundschaft über das Kind des verstorbenen Dr. Hurtons übernommen hat, Bezug genommen wird. Die Landstände berichten, dass sich der besagte Dr. Leopolde bezüglich einer Verlassenschaft des verstorbenen Dr. Herzogen noch in einem unerörterten Rechtsstreit befindet, wodurch er die Vormundschaft nicht annehmen darf. Dies soll dem Dr. Leopolde mitgeteilt werden. Wien, 16.01.1651

Der Notar der Universität Wien, Anton Roman von Öttl, sendet der Nö. Landesregierung im Auftrag des Rektors und des Konsistoriums ein Schreiben, in dem die Beschwerde des Apothekers Jakob Hagl, beschäftigt in der Apotheke zum schwarzen Bären, über den Landschafts-Physikus von Mistelbach, Dr. Johann Julius Schmidt, der ihm 203 Gulden für gelieferte Medikamente schulden würde. Daher bittet der Apotheker, die Besoldung des Arztes zu sperren und ihm davon den verlangten Betrag auszuhändigen. Wien, 07.02.1741

Joseph Theodor Reytmayr, Notar der Universität Wien, sendet im Auftrag des Rektors und des Konsistoriums der Universität Wien ein Schreiben über das Anliegen des Johann Baptist de Garelli, welcher von seinem nun verstorbenen Vater, Dr.med. Pio Nicolao de Garelli, zum Universalerben erklärt und bestätigt wurde. Er bittet, die auf seinen Vater lautenden Landschaftsobligationen auf seinen Namen umzuschreiben. Wien, 27.02.1711

Rektor und Konsistorium der Universität Wien wenden sich in einem als Konzept erhaltenem Schreiben an das Kollegium der Nö. ständischen Verordneten und zeigen sich erfreut, dass die Universität eine Mitstandschaft genießt. Zudem wird klar gestellt, dass die Universität ein wissenschaftlicher Gesamtkörper bleiben wird und verbietet sich daher die Zusendung von Dekreten, die vollstreckt werden sollen, da es als wissenschaftlicher Gesamtkörper ebenso eine erste Behörde wie das Verordnetenkollegium ist. Es wird auch auf die nun zu beachtende Korrespondenzart mit besonderer Berücksichtigung der Anschrift eingegangen. Wien, 22.11.1794

Note des Rektors und Konsistoriums der Universität Wien an das Nö. Ständische Verordnetenkollegium, in dem darauf eingegangen wird, dass das Konsistorium als wissenschaftlicher Gesamtkörper ebenso eine erste Behörde darstellt wie das Nö. Verordnetenkollegium. Noten wäre daher die übliche Korrespondenzart, wenn eine Behörde der anderen nicht untergeordnet ist. Wien, 13.01.1795

Die Nö. Landesregierung teilt Rektor und Konsistorium der Universität Wien mit, dass in Hinkunft bei Dekreten, die die Universität in der Eigenschaft eines Landesmitgliedes erhält, auf die Wünsche der Universität, was die Anschrift betrifft, eingegangen wird. Wien, 28.03.1795

Angaben zur Benutzung

Sprache:Deutsch
Material:Papier
 

Deskriptoren

Einträge:  Hagl, Jakob < Apotheker; Wien > (-09.1733) (Person\H)
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://scopeq.cc.univie.ac.at/Query/detail.aspx?ID=389174
 

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