AT-UAW/CA 2.0.191 Prüfung der Stiftungsrechnungen für 1784 durch vom Konsistorium bestimmte Kommissäre., 1785.01.31-1785.10.11 (Akt)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-UAW/CA 2.0.191
Signatur Archivplan:CA 2.0.191
Titel:Prüfung der Stiftungsrechnungen für 1784 durch vom Konsistorium bestimmte Kommissäre.
Entstehungszeitraum:31.01.1785 - 11.10.1785
Schachtelnummer:42
Frühere Signaturen:Reg. Nr. 187
Vorhanden:Ja

Angaben zum Umfang

Umfang:27 fol.
Archivalienart:Akt/Dokument

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Die Kommissäre Hyacinth Menhard, Joseph von Adlersburg, Johann Michael Schosulan, Franz Xaver Bando und Joseph Strahl berichten dem Konsistorium, daß sie die Stiftungsrechnungen für 1784 geprüft haben. Der Superintendent der Goldbergstiftung hat die bereits im vorigen Jahr fehlende Quittung über 75 fl. nicht nachgereicht und diese Summe auch nicht in die Rechnung aufgenommen. Außerdem wurde bei einer Ziegeldeckerrechnung um 30 kr. zu wenig an Ausgaben verrechnet. Der Superintendent der Haidenburse hat den vorjährigen Kassarest in der Höhe von 2 fl. 48 kr. nicht in die Rechnung aufgenommen. Der Superintendent der Bricci - Ramingischen Stiftung soll von den 288 fl. 20 kr. Kassarest 250 fl. veranlagen. Der Superintendent der Rosenburse soll erneut daran erinnert werden, den ausständigen Leibgedingszins von Matthias Hauser einzuheben. Der Superintendent der Rumpfschen Stiftung hat um 4 fl. zu wenig an Kassarest verrechnet; er soll dies in der nächsten Rechnung korrigieren. Der Superintendent der Scheuermannischen Stiftung hat zwar die für 1781 - 1783 ausständigen Zahlungen an die St. Ivo - Kapelle in der Höhe von 12 fl. geleistet; für das Jahr 1784 ist diese Zahlung aber erneut ausständig. Die Kommissäre schlagen vor, die Absolutorien an die Superintendenten auszustellen und die Behebung der festgestellten Mägel zu verlangen. Die Superintendenten sollen die Rechnungen für 1785 innerhalb von sechs Wochen ab Jahresende abgeben; sonst droht eine Strafe von 6 Reichstalern [Konzept und Reinschrift] - 11. Oktober 1785.
[Rückseite der Reinschrift]: Das Konsistorium verfügt, daß die Absolutorien gemäß den Vorschlägen der Kommissäre ausgestellt werden - Wien, 11. Oktober 1785.
Beilage E: Die Kommissäre Hyacinth Menhard, Johann Baptist Schaade [?] und Joseph Strahl berichten dem Konsistorium, daß sie die Schlußrechnung der Leeberischen Stiftung vom 1. Jänner 1783 bis 31. Dezember 1784 geprüft haben, die nach dem Tod des Superintendenten Joseph von Mayerberg von dessen Erben verlangt wurde. Die Rechnung ist korrekt; der Kassarest von 154 fl. 12 1/2 kr. muß noch an den neuen Superintendenten von Adlersburg übergeben werden. Dieser muß die noch ausständigen Zinsen in der Höhe von 21fl. 58 kr. beheben und die Stiftungsdokumente übernehmen. Er wurde bereits angewiesen, dann darüber Bericht zu erstatten. Danach kann die Rechnung ratifiziert werden - Wien, 2. Juni 1785.
Beilage D zum Bericht vom 2. Juni 1785: Das Konsistorium schickt dem Superintendenten der Leeberischen Stiftung, Joseph Schwabel von Adlersburg die Schlußrechnung der Erben des verstorbenen Superintendenten Mayerberg und die Legitimationen für die Behebung der Zinsen der Stiftungskapitalien. Er soll die Stiftbriefe und andere Akten sowie den Kassarest übernehmen und dann dem Konsistorium Bericht erstatten - Wien, 31. Jänner 1785.
Beilage E zum Bericht vom 2. Juni 1785: Der Superintendent der Leeberischen Stiftung, Joseph Schwabel von Adlersburg berichtet dem Rektor und dem Konsistorium, daß er die Stiftbriefe und die sonstigen Dokumente der Stiftung sowie den Kassarst von 154 fl. 12 1/2 kr. bereits erhalten hat und auch die Zinsen schon behoben hat - Wien, 26. Mai 1785.
Konzepte für die Absolutorien an die Superintendenten der Stiftungen - 11. Oktober 1785.

Weitere Bemerkungen

Bemerkung:Beilage E samt Beilagen war falsch gereiht.
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

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