AT-UAW/CA 2.0.263 Bericht über die Vorschläge für die Stipendien für das 1. Semester 1790/91., 1790.05.18 (Akt)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-UAW/CA 2.0.263
Signatur Archivplan:CA 2.0.263
Titel:Bericht über die Vorschläge für die Stipendien für das 1. Semester 1790/91.
Entstehungszeitraum:18.05.1790
Schachtelnummer:43
Frühere Signaturen:Reg. Nr. 259
Vorhanden:Ja

Angaben zum Umfang

Umfang:3 fol.
Archivalienart:Akt/Dokument

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Die Niederösterreichische Regierung teilt dem Rektor und dem Konsistorium mit, daß auf deren Bericht über die Stipendienverteilung für das 1. Semester 1790/91 durch einen Hofbescheid vom 10. Mai verfügt wurde, daß der für die Fabrische Stiftung vorgeschlagene Schüler Joseph Kißling zwar bestätigt wird, da er bei der 1. Semestralprüfung die erste Klasse erhalten hat, er hat aber im letzten Schuljahr nur Zeugnisse der zweiten Klasse erhalten. Es wäre eine kontinuierlichere Leistung erwünscht. Normalschüler sollen erst nach Absolvierung der 2. Klasse Stipendien erhalten dürfen; nur bei den Familienstiftungen dürfen Ausnahmen gemacht werden. Demnach dürften auch Nikolaus Vuchetich und Johann Dombay nicht bestätigt werden, doch da der eine sehr bedürftig und der andere ein Familienangehöriger des Stifters ist, werden sie bestätigt. Der für die Knäflische Stiftung vorgeschlagene Johann Schwokel erhält bereits ein Pilatische Stipendium aus Innerösterreich; sollte er sich für die Knäflische Stiftung entscheiden, soll ihm das bereits erhaltene Stipendium abgefordert werden. Der vom Magistrat Korneuburg für die Rosenburse vorgeschlagene Joseph Zimmermann hat noch ein Zeugnis nachzureichen. Fhr. von Lillien kann das Olberische Stipendium erhalten; es soll aber berücksichtigt werden, daß er im nächsten Jahr sein Jusstudium beenden wird; der zweite Stipendiat Joseph von Hack kann in Linz bleiben. Bei der Kallmünzerischen Stiftung wurde nur angegeben, daß sich keine Veränderungen ergeben hätten, aber nichts Genaueres angegeben. Der Magistrat von Laibach habe ersucht, den freien Stiftplatz der Andre Cronischen Stiftung bekanntzugeben. Die Universität soll das fehlende Zeugnis des Kandidaten für die Thomas Cronische Stiftung nachtragen. Die Armutszeugnisse der für die Geislerische Stiftung bzw. die Haidenburse vorgeschlagenen Kandidaten Leopold Gotsch und Jakob Wimmer müssen nachgetragen werden. Beim Vorschlag für die Osburgische Stiftung fehlt die Präsentation des Eichfeldischen Hofspitals für Niklas Stände. Bei dem für die Rumpfsche Stiftung vorgeschlagenen Johann Schwarzinger fehlen sowohl das Armutszeugnis als auch der Taufschein, aus welchem zu ersehen ist, ob der Kandidat aus Weitra stammt - Wien, 18. Mai 1790.
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

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